Frühjahrsflor in den Teppichbeeten
Neue Postkarten mit Luftbildern

In der Touristerei gibt es seit neuestem schöne Luftbilder der Teppichbeete des Park zu kaufen. Für jeweils 1 € gibt es drei Motive der Teppichbeete mit den bepflanzten Beeten aus dem letzten Jahr. Hier waren die Teppichbeetformen durch die Verwendung historischer Blattpflanzen besonders eindrucksvoll.
Amphoren für die Terrasse
Noch kurz vor dem Jahreswechsel wurden 5 Amphoren geliefert, die die Schlossbewohner für die Vervollständigung des Terracottainventars auf der Schlossterrasse bestellt hatten. Wegen der kalten Wintterung können die Amphoren aktuell nicht aufgestellt werden. Die Arbeiten sind rund 130 cm hoch, 120 kg schwer. Sie werden mit einem Kran im Frühjahr 2026 aufgestellt.
Benefizkonzert mit Stephan Krawczyk war ein voller Erfolg
Weit über 100 Gäste verbrachten einen begeisterten Konzertabend mit dem bekannten Liedermacher Stephan Krawczyk in der Kunsthalle. Krawczyk hatte schon nach den ersten Liedern sein Publikum für sich gewonnen. Er sang oder las humorvolle Texte, brachte Gesellschaftskritik zum Ausdruck oder sein Publikum zum Nachdenken. Ein sehr persönliches Konzert, in welchem er viele Erlebnisse seines Lebens poentiert zum Besten gab.
Die Idee zu diesem Benefizkonzert hatte der Künstler selbst. Er lebt seit einiger Zeit in Wiesenburg und ist dadurch fast täglicher Besucher des Parks. Um Pflege und Unterhaltung zu unterstützen verzichtete er auf eine Gage, so dass alle Einnahmen dem Schlosspark zugute kommen. Der Abend brachte eine Gesamtsumme aus Spenden und Getränkeverkauf in Höhe von 1.736,50 €.
Wir sagen danke an Künstler und Publikum!
Neueste Erkenntnisse: Büste des Schlossherrn entdeckt
Curt Friedrich Ernst von Watzdorf war von 1863 Schlossherr auf Schloss Wiesenburg. Er ließ das Schloss in der heutigen Gestalt umbauen und widmete sich einer völligen Neugestaltung des Parks. Letztendlich verdanken wir ihm diesen wunderschönen Park.
Nach seinem Tod 1881 ließ seine Schwester den Bildhauer Joseph von Kopf eine Marmorbüste von ihrem geliebten Bruder anfertigen. Die Büste stand zunächst im Roten Saal, dem heutigen Gartensaal, später in einem Nebenraum, aber immer im Schloss. Bis 1944/45 das Schloss geplündert wurde. Seitdem gilt diese Büste als verschollen.
Und plötzlich taucht sie auf. Seit 38 Jahren steht sie sehr versteckt und deshalb unentdeckt in einem Wiesenburger Privatgarten. Die aktuellen Besitzer hatten die Büste von einem Bekannten übernommen, der sie bei der Sanierung seines Hauses in den 1980er Jahren wegschmeißen wollte. Der Bauschuttontainer stand schon bereit.
Die Büste gibt es bereits als Lesezeichen, dass Sie kostenlos beim Kauf des Parkbuch in der Touristerei erhalten.
Die aktuellen Besitzer haben sich erfreulicherweise bereit erklärt, die Büste in nächster Zeit der Öffentlichkeit zu übergeben. Dann wird sie vermutlich wieder den Platz im Gartensaal bekommen, der früher ihr zuhause war.
"Wir hoffen, dass andere Menschen dies zum Anlass nehmen und über die Zukunft des ein oder anderen Schlossutensils nachdenken. Es wäre toll, wenn wir noch weiteres Inventar des Schlosses wieder zurückerhalten würden", freut sich Parkleiter Ulrich Jarke über diesen überraschenden Fund.
Kandelaber wurden aufgestellt
Auf der Schlossterrasse vervollständigt die Schlosseigentümergemeinschaft das Inventar. Der Steinmetzbetrieb Melior & Partner hat das Terracottaprogramm der oberen Terrasse um 5 Kandelaber ergänzt. Nachdem in den letzten beiden Jahren die Schalen mit 28 Stücken umfangreich ergänzt wurden, wurden die Arbeiten fortgesetzt. Vom Material Terracotta hat man sich verabschiedet, sowohl Schalen als auch Kandelaber sind aus eingefärbtem Beton.
Der Begriff Kandelaber kommt aus dem französischen - candélabre = Armleuchter - der Begriff wird oft auch für ein monumentales Beleuchtungselement in Straßen oder auf Brücken verwendet, was hier der Idee vielleicht am nahesten kommt.
Rosen wieder lieferbar
Das Wiesenburger Parkprinzessin, die beliebte Kletterrose aus der Perle des Flämings, ist wieder da. Rund 50 Pflanzen wurden uns von einer Wiesenburger Baumschule geliefert und sind derzeit erhältlich, solange der Vorrat reicht. Mehr Infos zur Rose im Menüpunkt "Das Parkprinzesschen".
Es gibt aktuell nur Rosen im Container (19 €), wurzelnackte Pflanzen dann wieder ab Mitte November 2025 (14 €). Bezug über diese Homepage möglich.
Altersbestimmung einer umgebrochenen Buche
Die im Oktober letzten Jahres umgefallene Buche am Steintisch ist von den Parkgärtnern neu gepflanzt worden. Möglich wurde der Kauf des Baumes mit einem respektablen Stammumfang von 25/30 cm (üblicherweise pflanzen die Gärtner 12/14 cm) durch ein Geburtstaggeschenk des Jahres 2023, bei dem vier Geburtstagkinder in Summe ihren 300. Geburtstag feierten. Die geladenen Gäste erhielten eine Parkführung und die Bitte den Park zu beschenken. Eine üppige Spende kam zusammen, die der Parkförderverein entgegen nahm. Damit wurde der Kauf dieses Großbaumes möglich.
Dem alten Baum trauern viele Parkbesucher nach und mancher fragt sich, wie alt der Baum geworden ist. Deshalb wurde jetzt das Alter des wunderschönen alten Solitär ermittelt. Dazu haben wir uns an das Archäologische Institut in Berlin gewandt. Das Alter des Baumes ist insofern besonders interessant, weil der Baum an prominenter Stelle entweder bei der Entstehung des Parks vor rund 160 Jahren gepflanzt wurde und damit als prägendes Gehölz dem Steintisch zugeordnet wurde, oder er ist viel älter und stand bereits als die Parkgestaltung losging, d.h. Wegekomposition und Standort des Steintisches mussten sich den vorhandenen Gegebenheiten anpassen. Deshalb hat die Altersbestimmung große Bedeutung für die Gartendenkmalpflege.
Die dendrochronologische Untersuchung ergab ein Alter von 134 Jahren, demnach wäre der Baum 1890 gepflanzt worden bzw. ist aus einer Buchecker entstanden. Das Ergebnis ist überraschend, nicht nur wegen des großen Stammdurchmessers. Es bedeutet, dass die Buche nicht zur Entstehungszeit gepflanzt wurde, beide Thesen also falsch waren.
Ein Blick ins Fotoarchiv des Parks zeigt dann auch, dass der Parkbegründer CFE von Watzdorf auf der Südseite des Steintisches drei Nadelgehölze gepflanzt hat, die allerdings in den 1950er Jahre verschwanden, danach hat sich dann die Buche als Solitär ohne weitere Konkurrenz entwickeln können.
Foto: Aus dem untersten, wurzelnahen Stammstück ist hier ein Teilstück entnommen worden, mit dem das genaue Alter bestimmt werden kann.
Foto: Die Neupflanzung ist erfolgt, der umgekippte Stubben wird den Gästen auch in den kommenden Jahren verdeutlichen, was für ein großer Baum hier gestanden hat. Foto: Nancy Fröhlich.
Drei gastronomische Betriebe für die Parkbesucher
Die Remise, der ehemalige Wagenschuppen der Schlossfamilie, beherbergt jetzt ein italienisches Restaurant mit dem Namen "Trattoria Da Dino". Das Restaurant serviert italienische Küche, Spezialität sind die leckeren Pizzen. Sie erreichen das Restaurant unter folgender Telefonnummer, Tel. 033849/ 90 00 10.
Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 22 Uhr, nur Montag ist Ruhetag. Reservierung und Speisekarte unter www. trattoria-da-dino-wiesenburg.itbu.com
Das Teehäuschen liegt mitten im Park nordwestlich des Schlosses. Es verfügt über einige Tische indoor, sowie eine Außenterrasse. Das Café ist barrierefrei über eine Rampe erreichbar.
Simones Café hat von Mittwoch bis Sonntag ab 14 Uhr für Ihre Gäste geöffnet. Es erwartet Sie Eis und selbstgemachter Kuchen. Tel. 033 849/50 346
Das Eiscafé am Schlosstor ist seit Anfang März 2024 geöffnet. Die neue Betreiberin Denise Piepenbrock bietet Eis aus eigener Produktion. Extrem lecker!
Das Café ist barrierefrei über eine Rampe erreichbar. Das Café hat zwei Außenterrassen: auf der Westseite mit Blick aufs Schloss und auf der Ostseite zum Mehrgenerationenplatz. Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag von 12 -18 Uhr! www.eiscafe-wiesenburg.de. Tel.: 033849/900 331, email:
Das neue Parkbuch ist da!
Ein wundervoller Bildband mit umfangreichen Texten vom Park liegt vor. Auf 172 Seiten beschreiben die Autoren Ulrich Jarke und Heinz Hubert Menne kenntnisreich die Geschichte des Gartendenkmals, seine aktuelle Situation, seine Besonderheiten und seine Zukunftsaussichten. Grandiose Parkimpressionen wurden vom Fotografen Janos Stekovics festgehalten und bereichern dieses erste zusammenfassende Werk über den fast 160 Jahre alten Schlosspark.

172 Seiten, Format 24 cm x 22 cm
129 aktuelle farbige, 39 historische Abbildungen
5 Lagepläne
Preis 28 €
erschienen im Stekovics Verlag
Sie können das Buch hier auf der Homepage bestellen, Sie können das Buch aber auch in den Touristeninfos in Wiesenburg, Bad Belzig oder Raben kaufen, im Buchhandel ist es mittlerweile ausverkauft.
Autoverkehr im Park beendet
Im Jahre 1948 wurde von der ersten Gemeindevertretung Wiesenburgs beschlossen, den Parkweg zwischen Schule und Herrmann-Boßdorf-Straße in eine öffentlich nutzbaren Straße umzuwandeln. Das bedeutete, das sicherder von Norden nach Süden erstreckende Schlosspark genau zwischen dem Garten- und Waldteil durch eine befahrene Straße "durchschnitten" wurde. Auch wenn die Nutzung der Straße selten war, wunderten sich Gäste doch oft, warum plötzlich ein Auto durch den Park fuhr.
Die Genehmigung von 1948 ist nunmehr zurückgenommen worden. In einem öffentlichen Verfahren würde die "Entwidmung" der Straße durch den Landkreis bestätigt und mittlerweile durch Poller und entsprechende Beschilderung kenntlich gemacht.
Nach 75 Jahren ist der Schlosspark nunmehr wieder autofrei!
Der Schlosspark hat eine Parkstiftung
Im Frühjahr 2020 wurde vom Innenministerium die Stiftungsurkunde ausgereicht. Neben der Gemeinde Wiesenburg/Mark als Eigentümer und dem Parkförderverein gibt es damit einen dritten Partner, der sich um die Belange des Parks kümmert.
Weitere Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt "Finanzierung".
Der Park und seine räumliche Lage
Im Naturpark Hohen Fläming, rund 90 km südwestlich von Berlin, können Sie das einmalige Ensemble aus Schloss und Park in Wiesenburg erleben. Genießen Sie beim Rundgang eins der schönsten Parterre in Ostdeutschland. Die kleine Gemeinde pflegt mit großem Engagement den 127 ha großen Schlosspark.
Der Schlosspark Wiesenburg gilt als das bedeutendste Gartendenkmal zwischen Potsdam und dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich. Er entstand Ende des 19. Jahrhunderts durch den damaligen Schlossherrn Curt Friedrich Ernst von Watzdorf.
Alles Wichtige rund um das Schloss und den Schlosspark erfahren Sie auf dieser Internetpräsenz.






