Die Burg

Wiesenburg findet erstmals 1161 als "Burgwardium Wisenburg" Erwähnung. Ursprünglich dürfte sich dort eine Verteidigungsanlage aus Holz befunden haben, von der heute leider nichts mehr erhalten ist. Dafür sind die bis zu 2m dicken Feldsteinmauern und der aus Feldsteinen errichtete Burgturm von Anfang des 13. Jahrhunderts Beweis für die frühere Burg.

 

Die Wiesenburg gehörte neben Belzig und Raben zum Burgendreieck, die im 13. Jahrhundert zur Sicherung der Landesinteressen gegen feudale Rivalen dienten.

 

Sie soll von drei Gräben umgeben gewesen sein, zusätzlich umgab eine Ringmauer aus Feldsteinen die gesamte Anlage. Der Zugang in die Burg war nur über eine Zugbrücke möglich.

 

Durch die Weiterentwicklung der Waffentechnik reichten die Mauern ab Anfang des 15. Jahrhunderts nicht mehr aus und die Burg verlor ihre militärische Bedeutung.

 

Stattdessen wurde die Herrschaft Wiesenburg 1456 vom Kurfürsten Friedrich II von Sachsen an Friedrich und Jan von Brandt belehnt. Damit war die Grundlage zur Entwicklung zum Schloss eingeleitet.